ISSB SPAMTrash ab MS Windows Windows 2000 (und höher)

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Bei diesem Programm wurde besonders viel Wert darauf gelegt, Emails nicht durch einfaches Auffinden von Stichworten als unerwünscht abzustempeln.

ISSB-SPAMTrash

Es werden komplette Email-Inhalts-Muster abgespeichert und bei jeder Prüfung ausgewertet.
Der Anwender hat die Möglichkeit, durch entsprechende Festlegungen auf einen Vorabtest einzuwirken. Trifft eine Bedingung laut Einstellungen im Vorabtest zu, wird die entsprechende Email während des Ladens sofort als unerwünscht markiert (SPAM).

Einstellungen, die den Mustervergleich beeinflussen, sind nicht möglich.
Das Programm muss anhand empfangener Emails selbst lernen.

Installation
Die Datei ASSetup.zip (gepackte MSI-Datei) muss vom Server heruntergeladen und auf dem lokalen Computer gespeichert werden. Nach dem Entpacken der ASSetup.zip wird die Datei ASSetup.msi ausgeführt, um das Programm zu installieren.
Für MS Windows-Systeme, auf denen MS Installer nicht installiert ist, muss MS Installer nachinstalliert werden. MS Installer installieren
Erst wenn MSI installiert ist, kann eine MSI-Datei ausgeführt werden, um das Programm zu installieren.

Onlineupdate
Um das Programm zu aktualisieren, wurde Onlineupdate integriert. Menü ? -> Onlineupdate.
Falls das Onlineupdate fehlschlägt, kann die Datei ASSetup.zip (siehe Download) oder die Datei ASSetup.msi heruntergeladen werden. Nach Start der MSI-Datei ist es wichtig, die Vorversion zu entfernen (mit Option "Entfernen", NICHT "Reparieren"!). Der Vorgang Reparieren stellt die Vorversion wieder her, auch wenn die neue ASSetup.msi gestartet wurde.
Nach erfolgreichem Entfernen kann die Datei ASSetup.msi erneut gestartet werden, um die neue Version zu installieren.

Momentan wird fast täglich eine neue Version bereitgestellt. Es muss nicht jede neue Version installiert werden, aber empfohlen wird jedoch, auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Die Änderungen zur Vorversion sind hiermit ersichtlich.
Falls die Änderung eine Fehlerbehebung (Bugfix) enthält, sollte unbedingt ein Onlineupdate durchgeführt werden.

Deinstallation
ISSB SPAMTrash enthält eine Deinstallationsroutine, mit der das Programm vollständig vom System entfernt werden kann.
Bitte löschen Sie nicht einfach das Programmverzeichnis.
Um das Programm vollständig von Ihrem System zu entfernen, gehen Sie in die Programmgruppe ISSB SPAMTrash und starten das Deinstallationsprogramm.
Der Deinstallationsprozess startet zwei Prozesse. Zuerst wird der MS Installer gestartet, danach das physische Löschen der Datendateien und Einstellungen.
Der MS-Installer bietet die Optionen Reparieren und Entfernen an. Für die Deinstallation muss Entfernen ausgewählt werden.
Die Deinstallationsroutine sorgt dafür, dass sämtliche Datendateien im SPAMTrash-Programmverzeichnis sowie Einstellungen in der Windows-Registrierungsdatenbank gelöscht werden.

Programmstart
Nach erfolgreicher Installation befindet sich ein Programmsymbol in der MS Windows Startleiste, mit der das Programm gestartet wird.

Konto erstellen
ISSB-SPAMTrash - Emailkonto Als erstet muss ein Email-Konto angelegt werden.

Tragen Sie einen Namen für das Emailkonto ein, den Mailservernamen oder dessen IP-Adresse, sowie die entsprechenden Zugangsdaten.
Damit das Passwort nicht einfach von bösartigen Programmen aus der Datendatei gelesen werden kann, wird es verschlüsselt gespeichert.
Wenn keine Speicherung stattfinden soll, wird die Benutzerkennung vor dem Laden der Emails abgefragt.

Ausschlussliste erstellen
ISSB-SPAMTrash - Adressenimport In der Ausschlussliste befinden sich Emailadressen, die von der Überprüfung ausgeschlossen werden.
Erhalten Sie eine Email von einen Absender, der in der Ausschlussliste vorkommt, wird diese Email nicht auf unerwünschten Inhalt überprüft.

Nach dem Import können die Adressen nachbearbeitet oder wieder entfernt werden.
Es ist auch möglich, Platzhalter zu verwenden.
Z. B. die Emailadresse *@abcde.de deutet darauf hin, dass keine Email von beliebigen Absendern überprüft werden, die den Domainnamen abcde.de haben.

Konto markieren
ISSB-SPAMTrash - Konten

Ist das Email-Konto angelegt, wird es mit der Maus markiert.
Somit ist es möglich, dieses Emailkonto abzufragen.

Hierbei ist darauf zu achten, dass die Internetverbindung bereits bestehen muss.

Nun kann die Funktion "Emails laden" betätigt werden, um alle Emails vom angegebenen Mailserver zu laden.

Emails laden
Emails laden ist unter Menü Bearbeiten, im Popup-Menü oder im Toolbalken zu erreichen.
ISSB-SPAMTrash - Symbolleiste
Beim Laden einer Email vom Server werden max. 10 KB empfangen.
Anhänge werden also nicht mit bzw. unvollständig geladen.
Die Speicherung von binären Anhängen findet nicht statt.

Emails markieren
ISSB-SPAMTrash - Liste Anfangs sind dem Programm noch keine Inhalte bekannt, die für unerwünschte Emails zutreffen. Allein der Vorabtest könnte bereits jetzt einige Emails als unerwünscht markieren.
Andere unerwünschte Emails können Sie mit der Maus markieren. Dazu aktivieren Sie die Checkbox der Email in der Emailliste. Von nun an werden Emails mit ähnlichen Inhalten ebenfalls sofort als SPAM markiert.

Wurde eine Email versehentlich als unerwünscht markiert, kann sie wieder aus der Liste der SPAM-Mails entfernt werden. Dazu verwenden Sie die Funktion "aus der SPAM-Liste entfernen" (Menü Bearbeiten oder Popup-Menü).
Dabei werden die Daten aus der Liste der unerwünschten Emails sowie aus der Liste generierter SPAM-Infos gelöscht.

Emails vom Server entfernen
ISSB-SPAMTrash - Liste Alle als unerwünscht markierten Emails können nun mit einem Klick vom Mailserver gelöscht werden.
Betätigen Sie die Funktion "Emails am Server löschen" im Menü Bearbeiten, im Popupmenü oder durch den roten Schalter im Toolbalken.

Eigenes Emailprogramm starten
Nun können Sie Ihr gewohntes Emailprogramm starten, um die übrig gebliebenen Emails zu erhalten.

SPAM-Daten markieren (blacklist)
Bei Übertragung einer Email in die SPAM-Infoliste können entsprechende Optionen gewählt werden. ISSB-SPAMTrash - Daten übertragen

Es können nur die Optionen ausgewählt werden, die genügend Informationen zur Verfügung haben.
Nach erfolgreicher Übertragung kann die generierte SPAM-Info nachbrarbeitet werden. Dazu gibt es den Menüpunkt "Zugehörige Spaminfo finden".

ISSB-SPAMTrash - Daten bearbeiten Erhalten Sie immer wieder unerwünschte Emails vom gleichen Absender, kann die entsprechende Option (siehe Bild) aktiviert werden.

Unter den Eingabefeldern Absender-Emailadresse, Betreff und Textkörper haben Sie die Möglichkeit, diese Daten bei der nächsten Durchsuchung aller SPAMInfos mit einzubeziehen.

Wird die Betreff-Option aktiviert, müssen diese Worte (egal in welcher Reihenfolge) in einer Email vorkommen, um automatisch als unerwünscht markiert zu werden.

Der Vergleich des Textinhaltes kann aktiviert/deaktiviert werden, wenn der entsprechende Text nur aus ungültigen Worten besteht, die für die Erkennung von Emails nicht geeignet sind.

Mit Textmuster sind zusammengefasste Interpunktions-Zeichen, Leerzeichen und Zeilenvorschübe gemeint, die nicht mit in die Wortliste aufgenommen werden.
Es ist also möglich, einen Textkörper wiederzuerkennen, der völlig verschiedene Worte enthält, aber die gleichen Trennzeichen besitzt. Bsp. einer unerw. Email: abc^123.(cdefg mfg.
Bei erneutem Eintreffen mit völlig anderen Buchstaben, aber den gleichen Trennzeichen wird die entsprechende SPAMInfo gefunden.

Meist werden Emails mit HTML-Inhalt versendet, die Hyperlinks oder Bilder usw. enthalten. Die entsprechenden Servernamen werden extrahiert, gespeichert und können bei Bedarf für den Vergleich neuer Emails genutzt werden. Trifft eine Email ein, die einen dieser Links enthält, wird sie automatisch als SPAM markiert, wenn der Servername nicht in der NoSpam-Infoliste (whitelist) enthaltzen ist.

SPAM-Daten selbst erstellen
ISSB-SPAMTrash - Daten erstellen Es können selbständig Eingaben vorgenommen werden.

Wird eine Absender-Emailadresse eingetragen, werden Emails von dieser Adresse bei erneutem Eintreffen als unerwünscht markiert.
Es kann der Platzhalter * unmittelbar vor und nach dem @ verwendet werden, um z. B. eine gesamte Top-Leveldomain zu sperren.

In der Betreffzeile können Wörter eingegeben werden, von denen ein Wort bei erneutem Auftreten genügt, um die Email als unerwünscht einzuordnen.

Gleiches Prinzip gilt in bei Eingabe der Wortlisten für Textinhalt und Servernamen.
Mit der rechten Maustaste können die Listen bedient werden.
Wort- und Servernamen-Eingaben werden nicht syntaktisch überprüft.
Die Eingabe einer Textmaske ist nicht möglich.

Emailabfrage mit einem Emailprogramm
Nachdem Emails durch SPAMTrash abgeholt und unerwünschte Emails vom Mailserver entfernt wurden, kann das gewohnte Emailprogramm auf den Mailserver zugreifen, um die übrigen Emails vollständig zu laden.

SPAMTrash bietet aber auch die Möglichkeit, bereits geladene Emails an ein Emailprogramm zu liefern. Dazu muss der interne POP3-Server gestartet werden. Wie bisher, müssen Emails "von Hand" vom Mailserver abgeholt werden, aber nach Aktivierung des SPAMTrash-POP3-Servers kann das Emailprogramm (z. B. MS Outlook) Emails von SPAMTrash abholen.

Emailkontoeigenschaften - Server Dazu ist es notwendig, die Kontoeigenschaften "Posteingangsserver" und "Benutzername" im Emailprogramm folgendermaßen abzuändern.
Das Feld Server erhält die lokale IP-Adresse Ihres Computers (meist 127.0.0.1). Falls Sie den POP-Server auf einer anderen lokalen IP-Adresse betreiben möchten, ändern Sie die SPAMTrash-Einstellung entsprechend und tragen Sie diese IP-Adresse auch im Emailprogramm in das Feld Posteingangsserver ein.
Das Feld Benutzername des Emailkontos im Emailprogramm erhält nun den eigentlichen Benutzernamen und den Namen des Mailservers, von dem SPAMTrash die Emails abholt. Das Format von Benutzername lautet username/servername.

SPAMTrash liefert bei einer Abfrage nur Emails, die nicht als unerwünscht markiert wurden. Während einer Emailabfrage durch ein Emailprogramm können keine Konteneigenschaften geändert und keine Markierungen von Emails des entsprechenden Emailkontos vorgenommen werden.

Der Start des POP-Servers erfolgt mit Menü Extras -> POP-Server starten.

Ist die automatische Anwahl bei Emailabfrage über POP-Server im entsprechenden SPAMTrash-Konto aktiviert, wird eine Internetverbindung aufgebaut (bzw. dazu aufgefordert). Besteht keine Verbindung zum Mailserver, werden nur bereits vom Mailserver abgeholte Emails an das Emailprogramm geliefert, die nicht als SPAM markiert wurden.

Emailversand mit einem Emailprogramm
Damit auch der Versand von Emails über SPAMTrash geroutet wird, müssen die ensprechenden SMTP-Angaben in den SPAMTrash-Konten eingetragen werden. Dazu sind Mailserver, Port (Meist 25) und wenn nötig, Benutzername und Passwort für die SMTP-Authentifizierung des Mailservers einzugeben.

Im Emailkonto des verwendeten Emailprogramms ist ebenfalls eine kleine Änderung vorzunehmen. SPAMTrash erkennt anhand der SMTP-Authentifizierung, über welches Konto es übermittelte Emails senden soll. Also ist im Emailkonto des Emailprogramms die Einstellung "Postausgangsserver erfordert Authentifizierung" zu aktivieren. Im Feld Benutzername ist der gleiche Benutzername einzutragen, der im entsprechenden SPAMTrash-Konto unter Kontoeigenschaften -> Postausgangsserver -> Benutzername eingetragen wurde. Hinzu kommt noch der Mailserver, der auch im SPAMTrash-Konto eingetragen wurde. Das Format lautet Benutzername/Servername (siehe Abbildung).

Emailkontoeigenschaften - SMTP-Server Aktiviert wird SMPT-Proxy im Menü Extras -> SMTP-Proxy starten. Sind die Einstellungen beendet worden, kann eine Mailabfrage vom Emailprogramm erfolgen.
Dabei wird nun eine zu sendende Email über SPAMTrash an den Mailserver gesendet und nachher (oder vorher, je nach Einstellungen im Emailprogramm) vorhandene Emails aus dem Postfach abgeholt. SPAMTrash kann als Mail-Proxy betrieben werden, der es ermöglicht, Emails entgegen zu nehmen und mehrere Maschinen mit Emails zu beliefern, die vorher auf SPAM-Inhalt geprüft wurden.

Ist die automatische Anwahl aktiviert und im entsprechenden SPAMTrash-Konto als benötigt angegeben, wird bei Emailversand über SMTP-Proxy die DFÜ-Anwahl gestartet, wenn keine Verbindung zum Internet besteht. Kann die Internetverbindung nicht hergestellt werden, schlägt das Versenden fehl.

Selbstlernender Wortfilter (Bayesian Filter)
Wie lernt das Programm, welche Nachrichten SPAM enthalten und welche nicht?
Beim Empfang der ersten Email kennt das Programm noch keine erwünschten oder unerwünschten Worte. Nur die Vorprüfung kann Nachrichten als unerwünscht einstufen.
Beim Eintreffen von Nachrichten werden alle Worte in der Wortliste gespeichert. Wurden die ersten Emails als unerwünscht eingestuft, so werden auch die Worte dieser Nachrichten in der Wortliste als unerwünscht markiert. Bei erneutem Eintreffen von Emails, die diese Worten enthalten, kann die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, zu wieviel Prozent die Nachricht unerwünscht ist.
Wurde eine Nachricht versehentlich als unerwünscht erkannt, kann die SPAM-Markierung entfernt werden. Dadurch werden alle Worte neutralisiert. D. h. der gesamte Inhalt dieser Email wird in der Wortliste nicht mehr als unerwünscht markiert.

So lernt das Programm...

  • Emails, die versehentlich automatisch als unerwünscht markiert wurden, müssen demarkiert werden (Die SPAM-Markierung muss durch Klick entfernt werden).
  • Diese Email muss aus der Emailliste gelöscht werden (nicht vom Server löschen).
  • Dann erfolgt die erneute Abfrage vom Mailserver.
Danach sollte der SPAM-Wert einen wesentlich geringeren Wert als vorher anzeigen.
Sehr zu empfehlen ist auch, Emailadressen von Bekannten durch Klick in die NoSpam-Infoliste aufzunehmen (whitelist).

Viel Erfolg
...und viel weniger SPAM...

Kritik und Mitarbeit im Forum würde mich sehr freuen.

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