ISSB SPAMTrash ist eine eigenständige Anwendung, die unabhängig vom gewohnten Emailprogramm gestartet wird.
Anstatt jede Email erst vollständig vom Mailserver zu laden,
hilft ISSB-SPAMTrash, einen Vorabtest durchzuführen.
Es können je nach Arbeitsspeicher beliebig viele Mailkonten angelegt werden.
Bei Mailserverabfrage werden die ersten relevanten Daten der Emails vom Mailserver abgeholt
und in einer Liste dargestellt.
Die meisten unerwünschten Werbe-Emails werden automatisch als SPAM-Emails markiert, weil der
integrierte HTML-Check diese Emails erkennt.
Bisher unbekannte, unerwünschte Emails können "von Hand" als Spam markiert werden,
um bei erneutem Eintreffen ähnlicher Emails automatisch in die Liste unerwünschter Emails
aufgenommen zu werden.
SPAMTrash lernt aus bisher erhaltenen Emails und verbessert zunehmend, selbständig unerwünschte Emails zu markieren.
Es können aber auch bekannte unerwünschte Wörter, Servernamen oder Absenderadressen erfasst werden,
die beim nächsten Vorkommen die entsprechende Email als unerwünscht einordnen.
Anhänge werden nicht vollständig vom Server geladen.
ISSB SPAMTrash lädt max. 10 KB einer Email.
Dieser Datenteil reicht aus, um unerwünschte Emails zu erkennen.
Werden Emails vollständig benötigt, ist ein Nachladen unvollständig geladener Emails möglich.
Bei Aktivierung des integrierten POP3-Servers können Emails automatisch komplett geladen und an das gewohnte Emailprogramm weitergeleitet werden.
Ein wichtiger Teil ist die integrierte Vorschau, die Emails mit HTML-Inhalt unschädlich macht, wenn
diese Scripts, aktive Elemente enthalten oder Bilder von einem Server nachladen.
SPAMTrash... der Mülleimer für SPAM
SPAMTrash speichert unerwünschte Emails und analysiert sie durch Zerlegung ihrer Bestandteile.
Wird eine noch unbekannte unerwünschte Email als Spam markiert,
so erstellt SPAMTrash sofort eine "Anti-SPAM-Information".
Die Anti-SPAM-Informationen enthalten die relevanten Inhalte der Mail, die für den Vergleich
neuer Emails verwendet werden.
Vor allem für langsamere Verbindungen (ISDN, MODEM) eignet sich das Programm zur Vorprüfung des Postfaches.
Es werden nur 10 KB einer Email geladen, der Rest bleibt am Server.
Mailservervorschau (Emailheader werden bei Bedarf in einer Übersicht aufgelistet)
Ausschlussliste (whitelist) für Absenderadressen und enthaltene Links zu Webservern
Text-Vorschau ohne Ausführung von clientseitigen Scripts und ohne Nachladen von Bildern und anderen Elementen in HTML-Mails
(wichtig, damit durch Nachladen die Empfänger-Emailadresse nicht verifiziert wird.)
Volltextsuche in der Liste empfangener Emails in Email-Header und Email-Text
Löschung markierter Emails am Server erfolgt durch einen Klick.
Integrierter POP3-, POP3S und SMTP-Proxy-Server mit gesicherter Authentisierung (CRAM-MD5).
Zugriff auf IMAP4-, IMAP4S-Posteingangsfach (INBOX)
Zuerst wird die Syntax der Absenderadresse geprüft.
Wenn im Betreff Zeichen vorkommen, müssen wenigstens eine einstellbare Anzahl zusammenhängender Wörter vorhanden sein.
Der Aufbau der Empfänger-Emailadressen (wenn mehrere) wird auf Generierung durch Adressgeneratoren geprüft.
Emails werden auf Gültigkeit der HTML-Tags geprüft.
Werden diese Richtlinien nicht eingehalten, wird die Email als unerwünscht markiert.
SCRIPT-, OBJECT- oder IFRAME-Tags in HTML-Mails werden abgefragt und ggfl. als unerwünscht markiert.
Die typischen Zeichenfolgen, die von Generatoren erzeugt werden, um eine Email nicht mehr eindeutig
identifizieren zu können werden ebenfalls analysiert.
Bei ISSB SPAMTrash ist die Wahrscheinlichkeit, dass gewünschte Emails versehentlich als SPAM eingeordnet werden, nahezu Null.
Nach der Vorprüfung werden ausschließlich bereits gespeicherte unerwünschte Emails als Vorlage für SPAM-Emails
genutzt.
Die notwendigen Informationen haben Sie durch Markieren unerwünschter Emails gegeben.
Versehentliche Falschmarkierungen können wieder entfernt werden.
ISSB SPAMTrash sucht nicht nach einzelnen Wörtern, sondern nach enthaltenen Wortfolgen,
die bereits in unerwünschten Inhalten gespeichert sind.
Ob die Email base64-kodiert ist oder verschaltelte Multiparts enthält, spielt keine Rolle.
Absenderadressen von Emails können zur Liste der NoSPAM-Infos übertragen werden.
Dadurch wird dem Programm mitgeteilt, dass Emails des gleichen Absenders nicht nochmals auf möglichen SPAM-Inhalt überprüft werden.
Der Inhalt der Email kann nicht wie gewohnt, im HTML-Stil betrachtet werden, sondern
die Zeichenfolgen des Textkörpers werden zusammengefasst dargestellt.
Bei Vorschau einer Email findet kein Zugriff auf Internetserver statt.
Script, Hyperlinks und Bilder, die sich in einer HTML-Email befinden, werden
entfernt, so dass die Verifizierung der Emailadresse durch Nachladen von Webobjekten nicht stattfindet.
Wurde eine Email automatisch als unerwünscht markiert, befindet sich der Grund dafür
als Text-Information im oberen Teil der Vorschau.
URLs/Links einer HTML-Mail (Hyperlinks, Bilder) werden als Text dargestellt.
Es ist möglich, die Emailadressen des Windows-Adressbuches zu importieren.
Bereits bekannte SPAM-Emails können exportiert und auf anderen Computern wiederum importiert werden,
damit auch dort betriebene SPAMTrash-Anwendung die Informationen vorliegen, um ungewünschte Inhalte zu filtern.
SPAMTrash ermöglich den Import einzelner Emails vom Dateisystem (*.eml) oder aus anderen Konten durch einfaches Kopieren.
ISSB Spamtrash ist ein 32 bit Windows-Programm.
Es ist ein PC ab 800 MHz mit ca 512 MB RAM, MS Windows XP oder höher erforderlich.
Das Programm arbeitet als selbständiges Email-Clientprogramm und muss separat gestartet werden.
POP3- und IMAP-Mailserver (auch SSL/TLS) können abgefragt werden.
Nach erfolgreicher Installation befindet sich ein Programmsymbol in der MS Windows Startleiste,
mit der das Programm gestartet wird.
Danach kann der Mailserver abgefragt werden.
Die ersten unerwünschten Emails müssen manuell markiert werden.
Emails abholen und überprüfen
Mit der rechten Maustaste können Popup-Menüs erzeugt werden, die entsprechende Funktionen
zum Abholen der Emails bieten. Ebenso können auch das Hauptmenü oder die Schnelltasten genutzt werden.
Während des Herunterladens der Kopfzeilen wird der Vortest durchgeführt.
ISSB-SPAMTrash merkt sich sämtlichen Inhalt einer Email,
so dass beim nächsten Eintreffen einer ähnlichen Email diese ebenfalls
automatisch als SPAM markiert wird.
Der Löschvorgang erfolgt auf Tastendruck. Es werden dabei alle zum Löschen markierten
Emails am Server gelöscht.
Danach können die übrig gebliebenen Emails mit dem gewohnten Emailprogramm abgeholt werden.
Emails können auch in die Ausschlussliste übertragen werden, um alle folgenden
Emails mit der gleichen Absender-Emailadressen nicht auf SPAM-Inhalte zu überprüfen.
Die Daten bereits bekannter SPAM-Emails befinden sich in der SPAM-Info-Liste.
Bei versehentlichem Einordnen einer gültigen Email kann diese durch einfachen Klick auf die Checkbox der
Original-Email aus der SPAM-Liste entfernt werden.
Wird eine Email in diese Liste eingefügt oder von dieser Liste entfernt, können neue SPAM-Infos generiert werden.
Bei Programm-Beendigung erledigt das Programm diese Aufgabe.
SPAM-Infos sind wichtige Teile der ursprünglichen Email, die SPAM identifizieren.
Absenderadressen, deren Emails keinesfalls als SPAM behandelt werden sollen,
befinden sich in der No-SPAM-Liste.
Einträge können von einer Email übernommen werden oder wieder entfernt werden.
Die Absenderadressen können durch das Programm bearbeitet werden.
Dabei ist es möglich, den Platzhalter * zu verwenden. Z. B. *@issb.de drückt aus, dass
Emails von allen Absenderadressen, die mit @issb.de enden, nicht als SPAM behandelt werden.
Bereits im Windows-Adressbuch gespeicherte Emailadressen können mit der Importfunktion
in die NoSPAM-Liste übernommen werden.
Es ist die Suche nach Teilzeichenfolgen in Email-Header sowie im -Body möglich.
Die einfache Betätigung von F3 geht sofort zum nächsten Treffer.
Aug/2011
Version 1.2.70.273:
Bugfix: IMAP4-Client konnte T-Online-Secure-Server nicht kontaktieren (behoben).
Voraussetzung für den Mailzugang ist aber der Internetzugang über T-Online.
Okt/2011
Version 1.2.71.275:
Bugfix: POP3-Client verbrauchte unnötig Speicher (behoben).
Jan/2012
Version 1.2.72.277:
Bugfix: Übermäßiger Speicherverbrauch beim Abholen von Emails und bei Auflistung der Wortliste.
Jan/2012
Version 1.2.73.278:
Änderung: Bei Klick auf einen Hyperlink in der HTML-Ansicht einer Email wird nun der Standard-Browser des Systems genutzt.